Presse

Nordsee Zeitung, März 2017

Als Synkovsky den Bogen seiner Solovioline hob, begann ein atemberaubendes Streichen durch die vier Jahreszeiten. Das Barockensemble zauberte mit Tönen voller Zartheit und Temperament Frühlingsbilder in die Vorstellungswelt des Publikums.

Die Freude über den frühlingshaften Zusammenklang ihrer Interpretation war allen Musikern ins Gesicht gezeichnet. Der Überschwang des Sommers, der Erntedank im Herbst und die klirrende Kälte des Winters folgten in eben solcher Eindringlichkeit.

Das Publikum (...) zeigte seine uneingeschränkte Begeisterung durch frenetischen Beifall, stampfende Füße und stehende Ovationen. Ein Grund für zwei Zugaben...

Weser Kurier, Juni 2016

Das erst im Jahr 2015 gegründete Ensemble besitzt nicht nur hörbar profunde Kenntnisse im barocken Musikstil und eine tadellose Spieltechnik, sondern es verfügt auch über einen homogenen Klang, der durch das gegenseitige, aufmerksame Aufeinanderhören die kammermusikalische Transparenz nie verliert.

...vitale Akzente in der melodischen Ausformulierung und der Tempowahl...

Im Tripelkonzert für Traversflöte, Violine, Violoncello, Streicher und Basso continuo lieferten die Solisten (...) eine ausgefeilte, besonders im langsamen Satz sehr subtile Wiedergabe.

Die Konzerte für Streicher von Francesco Durante und Antonio Vivaldi (letzteres eingeleitet durch ein stimmungsvolles Vorspiel der Continuo-Gruppe) sorgten für einen angenehmen Kontrast...hier überzeugten die prägnanten musikalischen Charaktere ebenso wie die gelungenen Kontraste zwischen satten Tutti-Klängen und elaborierten solistischen Abschnitten.

Weser Kurier, Oktober 2016

Das Bremer Barockorchester begeisterte in der Kirche Unser Lieben Frauen mit einer exzellenten Aufführung der schönsten Tanzweisen des Komponisten Jean-Baptiste-Féry Rebel.

Erst im letzten Jahr gegründet, hat das Ensemble bereits mit ausgefeilter Spieltechnik und stimmigen Interpretationen auf sich aufmerksam gemacht. Auch diesmal überzeugten die jungen Musiker von Beginn an mit perfektem Zusammenspiel und effektvoller Phrasierung.

Mitreißend und dynamisch präsentierte das Orchester unter der dezenten, sehr umsichtigen Leitung von Primgeigerin Olivia Centurioni die reizvollen, von purer Lebensfreude durchdrungenen Werke. Jede der unzähligen Verzierungen wurde mit der Präzision eines gut geölten Räderwerks ausgeführt, stets unter exakter Beachtung verschiedenartiger Metren und klarer Differenzierung.

Ein erfrischendes Amüsement, das für seine exzellente Ausführung begeisterten Beifall erhielt.

Weser Kurier, März 2016

Mit berauschender Verve gingen die jungen Musiker ans Werk, jede Phrase, jede Sequenz lebhaft und sorgfältig gestaltend.

...brillant ausgeführte Verzierungen, warm tönende Harmonien und prägnante Rhythmik...

...inbrünstige, auf engstem Raum erzählte Geschichten voller Ausdruckskraft.