BREMER BAROCKORCHESTER
BREMER BAROCK ORCHESTER

Der fei­ne Geschmack

Barock&Umzu

Johann Gott­fried Müt­hel (1728-1788) war wohl einer der begab­tes­ten Tas­ten­vir­tuo­sen sei­ner Zeit. Nicht nur bekann­te zeit­ge­nös­si­sche Musik­schrift­stel­ler wie Charles Bur­ney oder der Phi­lo­soph Johann Gott­fried Her­der lob­ten die Fähig­kei­ten des im schles­wig-hol­stei­ni­schen Mölln gebo­re­nen Musi­kers, auch sei­nen Kol­le­gen und Lehr­meis­tern blieb das beson­de­re Talent nicht ver­bor­gen. Der jun­ge Müt­hel lern­te vie­le der größ­ten Namen sei­ner Zeit ken­nen – dar­un­ter J. S. Bach, des­sen Sohn Carl Phil­ipp Ema­nu­el, J. A. Has­se oder G.Ph. Tele­mann – und ließ sich von ihnen wei­ter­bil­den und inspi­rie­ren. Die zwei­te Hälf­te sei­nes Lebens ver­brach­te der Musi­ker und Kom­po­nist in Riga, wo er über 20 Jah­re das Amt des Dom­or­ga­nis­ten beklei­de­te. Als zen­tra­les Werk des Pro­gramms erlebt das Publi­kum Müt­hels Kon­zert für Cem­ba­lo und Orches­ter in B-Dur, das unter sei­nen Kom­po­si­tio­nen für Tas­ten­in­stru­men­te eine Son­der­stel­lung ein­nimmt. Ergänzt wird die­ses hoch­vir­tuo­se Solo­kon­zert durch Kom­po­si­tio­nen aus dem Umfeld Müt­hels, die die Epo­che der Emp­find­sam­keit näher beleuch­ten.

Pro­gramm:
Johann Gott­fried Müt­hel (1728-1788)

Cem­ba­lo­kon­zert B-Dur

Kon­zert­rei­he Barock&umzu Kon­zert 3
01. Okto­ber 2021, 20 Uhr, Kir­che Unser Lie­ben Frau­en Bre­men

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