BREMER BAROCKORCHESTER
BREMER BAROCK ORCHESTER

Kri­ti­ken

Süd­deut­sche Zei­tung

Das Orchester unterstützte den jeweiligen Ausdruck, schleuderte lustvolle Raketen der Lebensfreude auf die Bühne oder bot ein weiches musikalisches Ruhekissen in den Phasen der Ernüchterung und der Trauer.

Bei allen Allegro-Teilen dieses Konzerts hatte man den Eindruck, dass das Bremer Barockorchester den Kurfürstensaal "rockte". Der Groove, den die Barockmusik hier ausstrahlte, war so stark, dass die Zuhörer ganz unmittelbar mitgerissen wurden.

Han­no­ver­sche All­ge­mei­ne

Nicht erst jetzt hatte das BBO das Publikum gepackt. Schon die dem Sommer vorangestellten „Follia“-Variationen, ein Mix aus dem Wahnsinn gewidmeten Barock-Hits verschiedener Komponisten, hatten ihre mitreißende Wirkung entfaltet. Herrje, da war alles drin: ein bezauberndes Gitarren-Intro, ein wilder Tanz, rasend schnell und kraftvoll gespielte Geigen-Passagen, ein Cello-Groove zum Mitwippen.

…Bevor am Ende die Soloviolinistin Tamoe Badiarova noch einmal zu großer Form auflief, um im nun tobenden Wintersturm allerhöchste Schwierigkeitsgrade scheinbar spielerisch zu bewältigen. Mit aufbrandendem, anhaltenden Applaus und Bravo-Rufen zeigte das Publikum dankbar, was es von diesem Vortrag hielt.

Weser Kurier

Ein „Grave“, mit viel Sensibilität und Ausdrucksfülle vorgetragen, leitete [Georg Muffats] Ciacona ein. Mittels rhythmischer Prägnanz, aber auch einer ruhig geführten, dabei von überaus kunstvoll gestalteten Verzierungen umrankten harmonischen Linie, formte das Orchester bezaubernd kaleidoskopische Klangbilder …

Einen echten Clou landeten die Bremer mit der zweiten Konzerthälfte…Leidenschaftliche musikantische Ausführung brachte dabei ungezügeltes Vergnügen, Heiterkeit und Ausgelassenheit zum Ausdruck …

Nord­see­zei­tung

Das Publikum zeigte […] zeigte seine uneingeschränkte Begeisterung durch frenetischen Beifall, stampfende Füße und stehende Ovationen.

Weser Kurier

Auch diesmal überzeugten die jungen Musiker [des BBO] von Beginn an mit perfektem Zusammenspiel und effektvoller Phrasierung. Die anfängliche Improvisation hätte mit ihrem swingenden Charakter durchaus auch ein Popkonzert einleiten können, mündete hingegen übergangslos in Rebels „La Terpsicore“ …

Weser Kurier

Das erst im Jahr 2015 gegründete Ensemble besitzt nicht nur hörbar profunde Kenntnisse im barocken Musikstil und eine tadellose Spieltechnik, sondern es verfügt auch über einen homogenen Klang, der durch das gegenseitige, aufmerksame Aufeinanderhören die kammermusikalische Transparenz nie verliert.

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