BREMER BAROCKORCHESTER
BREMER BAROCK ORCHESTER

Die Alpen-Con­nec­tion

Barock&Umzu

In die­sem Kon­zert prä­sen­tiert das Bre­mer Barock­or­ches­ter ein beson­ders span­nen­des Kapi­tel der Musik­ge­schich­te, näm­lich Musik des aus Böh­men stam­men­den Hein­rich Ignaz Franz Biber und sei­ner Zeit­ge­nos­sen. Nörd­lich der Alpen war der Gei­gen­vir­tuo­se ent­schei­dend mit­ver­ant­wort­lich für die Wei­ter­ent­wick­lung der Spiel­tech­nik auf der Vio­li­ne und auch für die Evo­lu­ti­on ver­schie­de­ner Kom­po­si­ti­ons­for­men wie der Solo- und Trio­so­na­te; Zeit also, sich die­sem baro­cken Genie ein­mal näher zu wid­men.

Von sei­ner ein­drucks­vol­len Kam­mer­mu­sik­samm­lung Har­mo­nia Arti­fi­cio­sa Ario­sa aus­ge­hend, die Biber 1696 ver­öf­fent­lich­te, setzt das Orches­ter sei­ne Musik in den Kon­text ver­schie­de­ner Orches­ter- und Solo­kom­po­si­tio­nen aus den Natio­nen rund um die Alpen. Sowohl die Tra­di­ti­on des gro­ßen Johann Schmel­zer als auch Ein­flüs­se des römi­schen Meis­ters Arcan­ge­lo Corel­li spie­len in die­sem Kon­zert eine wich­ti­ge Rol­le und zei­gen die meis­ter­haf­te Kom­po­si­ti­ons­kunst des aus­ge­hen­den 17. Jahr­hun­derts, in dem sich beson­ders in der Welt der Streich­in­stru­men­te eine Zei­ten­wen­de ankün­dig­te.

Lei­tung und Vio­li­ne: Vero­ni­ka Sku­plik

Kon­zert­rei­he Barock&Umzu 22/23 Kon­zert 4
10. Juni 2022, 20 Uhr, Kir­che Unser Lie­ben Frau­en Bre­men

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