BREMER BAROCKORCHESTER
BREMER BAROCK ORCHESTER

Musi­ker

 
Néstor Fabián Cortés Garzón

Nés­tor F. Cor­tés Gar­zón

» Zurück zur Übersicht

Mit­grün­der und künst­le­ri­scher Lei­ter des Bre­mer Barock­or­ches­ters ist Nés­tor Fabián Cor­tés Gar­zón. Er erlern­te bereits in sei­ner Kind­heit das Spiel ver­schie­de­ner Per­kus­si­ons– und Gitar­ren­in­stru­men­te sei­ner Hei­mat Kolum­bi­en bei dem Per­kus­sio­nis­ten C. A. Ren­dón und am Con­ser­va­to­rio de la Uni­ver­sidad Tec­noló­gi­ca de Perei­ra. Spä­ter stu­dier­te er am Con­ser­va­to­rio de la Uni­ver­sidad Nacio­nal de Colom­bia in Bogo­tá klas­si­sches Vio­lon­cel­lo und schloss sein Stu­di­um 2008 mit Aus­zeich­nung ab. Barock­cel­lo stu­dier­te er zunächst nur als Neben­fach, jedoch wuchs die Lie­be zur Alten Musik ste­tig, vor allem durch zahl­rei­che Pro­jek­te der Scho­la Can­torum Basi­li­en­sis in Bogo­tá und Meis­ter­kur­se z.B. mit der Aka­de­mie für Alte Musik Ber­lin. Cor­tés Gar­zón absol­vier­te dar­auf­hin ein Auf­bau- und ein Mas­ter­stu­di­um in der Klas­se der inter­na­tio­nal bekann­ten Barock­cel­lis­tin Vio­la de Hoog an der Hoch­schu­le für Küns­te in Bre­men und spe­zia­li­sier­te sich gänz­lich auf die his­to­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis.

Seit vie­len Jah­ren betreibt der kolum­bia­ni­sche Musi­ker neben dem Kon­zert­le­ben inten­si­ve Recher­chen zur Barock­mu­sik Süd- und Mit­tel­ame­ri­kas und rekon­stru­iert und arran­giert Wer­ke aus ver­schie­de­nen Kodi­zes und ande­ren Über­lie­fe­run­gen. Mit dem Kam­mer­mu­sik­ensem­ble »Los Tem­pe­ra­ment­os« inter­pre­tiert der kolum­bia­ni­sche Musi­ker seit 2009 die Ergeb­nis­se sei­ner Recher­chen. Vier Alben, die alle­samt exzel­len­te Kri­ti­ken erhiel­ten und mehr­fach für inter­na­tio­na­le Prei­se nomi­niert waren bele­gen die­se Arbeit. Des Wei­te­ren beschäf­tigt sich der mitt­ler­wei­le in Bre­men leben­de Cel­list ein­ge­hend mit der Orna­men­ta­ti­ons­pra­xis des 17. und 18. Jahr­hun­derts. Unter Lei­tung Cor­tés‘ ver­öf­fent­lich­te das Bre­mer Barock­or­ches­ter 2020 sei­ne ers­te CD. Unter dem Titel »BACH to the Roots!« zei­gen der Cel­list und das Ensem­ble ihre ganz eige­ne Her­an­ge­hens­wei­se an die Musik Johann Sebas­ti­an Bachs und wur­den dafür bereits für den »Inter­na­tio­nal Clas­si­cal Music Award 2021« nomi­niert.

Kon­zert­rei­sen mit ver­schie­de­nen Orches­tern und sei­nen eige­nen Ensem­bles führ­ten den jun­gen Cel­lis­ten bereits durch ganz Euro­pa und Latein­ame­ri­ka.


 
Tomoe Badiarova

Tomoe Badi­a­ro­va

» Zurück zur Übersicht

Tomoe Badi­a­ro­va stu­dier­te moder­ne Vio­li­ne bei Takayo­shi Wana­mi an der Toho Uni­ver­si­ty of Music in Tokyo und Barock­vio­li­ne bei Ryo Ter­aka­do am Kon­in­kli­jk Con­ser­va­to­ri­um Den Haag. 2007 gab sie ihr Debüt als Solis­tin an der Vio­li­ne mit dem Hibi­ki Cham­ber Orches­tra unter der Lei­tung von Masa­hi­ro Ari­ta. Es folg­ten u.a. Auf­trit­te mit dem Bach Col­le­gi­um Japan, dem Tokyo Bach Mozart Orches­tra und den Ensem­bles Les Borea­des, La Peti­te Ban­de, Il Gar­de­li­no, Har­mo­nie Uni­ver­sel­le, Los Tem­pe­ra­ment­os und Les Esprits Ani­maux. Mit dem Den Haag Pia­no Quin­tet kon­zer­tier­te sie bereits in der Min­a­to­mi­rai Hall, Tokyo, und dem Ams­ter­da­mer Con­cert­ge­bouw.

Neben der Vio­li­ne beherrscht Tomoe Badi­a­ro­va auch das Spiel der Vio­la sowie des außer­ge­wöhn­li­chen Vio­lon­cel­lo da Spal­la, ihr Reper­toire reicht dabei von den Wer­ken des Früh­ba­rock bis zu roman­ti­scher Musik. Auf­trit­te führ­ten sie zu vie­len nam­haf­ten Fes­ti­vals, dar­un­ter das Fes­ti­val d’Ambronay, das MA Fes­ti­val, Brüg­ge, das Ghent Fes­ti­val, die Hän­del­fest­spie­le Göt­tin­gen, La Fol­le Jour­née oder das Fes­ti­val Ban­chet­to Musi­ca­le Vil­ni­us. Außer­dem wirk­te Tomoe Badi­a­ro­va an zahl­rei­chen Pro­duk­tio­nen für bedeu­ten­de Radio­sen­der wie bei­spiels­wei­se die BBC, Musiq‘3, den Con­cert­zen­der oder Radio Fran­ce mit.


 
Meelis Orgse

Mee­lis Org­se

» Zurück zur Übersicht

Mee­lis Org­se (geb. 1980) stu­dier­te zunächst moder­ne Vio­li­ne an der Est­ni­schen Musik­aka­de­mie. Nach sei­nem Abschluss wid­me­te er sich dann gänz­lich der Alten Musik und stu­dier­te Barock­vio­li­ne an der Sibe­li­us Aka­de­mie in Hel­sin­ki bei Kree­ta-Maria Ken­ta­la und an der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men bei Tho­mas Albert. Von 2004 bis 2012 spiel­te er im Est­ni­schen Staat­li­chen Sin­fo­nie­or­ches­ter. Im Jahr 2007 war er Mit­glied des Barock­or­ches­ter Euro­päi­scher Uni­on (EUBO). In ver­schie­de­nen kam­mer­mu­si­ka­li­schen Beset­zun­gen und Barock­or­ches­tern wirkt Mee­lis Org­se auch als Kon­zert­meis­ter und Solist mit, unter ande­rem im Ensem­ble Nylan­dia (Finn­land) und dem Bre­mer Barock­or­ches­ter. Seit 2015 unter­rich­tet er Barock­vio­li­ne und Geschich­te des Streich­in­stru­men­ten­spiels an der Est­ni­schen Aka­de­mie für Musik und Thea­ter.


 
Annie Gard

Annie Gard

» Zurück zur Übersicht

Annie Gard träum­te schon seit ihrem vier­ten Lebens­jahr davon, Berufs­mu­si­ke­rin zu wer­den, als sie begann die Kon­zer­te ihres Bru­ders an der Musik­hoch­schu­le des Kon­ser­va­to­ri­ums von Syd­ney zu besu­chen. Als Annie ihren eige­nen Platz an die­ser Schu­le antrat, fand sie das idea­le Umfeld, in dem sie unter Gleich­ge­sinn­ten sowohl nach tech­ni­scher Exzel­lenz als auch nach ech­ter Musi­ka­li­tät stre­ben konn­te. Nach­dem sie am Syd­ney Con­ser­va­to­ri­um of Music einen Bache­lor of Music Per­for­mance mit Aus­zeich­nung ers­ter Klas­se erreicht hat­te, wuss­te Annie, dass sie einen brei­te­ren Hori­zont erfor­schen woll­te, und bewarb sich für die Juil­li­ard School (New York).

Zwei Jah­re spä­ter fand sie sich im New York wie­der, mit einem Mas­ter-Abschluss in der einen und einem Ticket nach Euro­pa in der ande­ren Hand. Im dar­auf­fol­gen­den Som­mer trat Annie im Leip­zi­ger Gewand­haus unter der Lei­tung von Masaa­ki Suzu­ki auf, in Wil­liam Chris­ties Dans les Jardins, in der Insze­nie­rung von Atha­lia an der Pinch­gut Ope­ra und im Tea­tro Nuo­vo, einem Fes­ti­val in New York, das sich die Wie­der­ent­de­ckung der klas­si­schen ita­lie­ni­schen Oper im Ein­klang mit der aktu­el­len For­schung in der Auf­füh­rungs­pra­xis zum Ziel gesetzt hat­te. Die his­to­risch infor­mier­te Auf­füh­rung wur­de zu einem Teil von Annies Leben in ihrem ers­ten Stu­di­en­jahr, als sie sich in die rei­chen Klang­far­ben der Darm­sai­ten und die musi­ka­li­schen Mög­lich­kei­ten ver­lieb­te, die plötz­lich ver­füg­bar waren.

Da sie der­zeit in Deutsch­land lebt und sich an der gro­ßen hie­si­gen Kul­tur­land­schaft erfreut, wäre Annie 2020 mit The Eng­lish Con­cert auf Euro­pa- und Ame­ri­ka-Tour­nee gegan­gen, hät­te mit dem Bos­ton Ear­ly Music Fes­ti­val Auf­nah­men gemacht und wäre nach Aus­tra­li­en zurück­ge­kehrt, um sich der Pinch­gut Ope­ra anzu­schlie­ßen – doch COVID-19 hat die meis­ten die­ser wun­der­ba­ren musi­ka­li­schen Aben­teu­er zunich­te gemacht. In die­sen Zei­ten der Stil­le hat Annie nicht weni­ger als drei neue Kam­mer­mu­sik­ensem­bles gegrün­det – das Gei­gen­con­sert Bre­men, des­sen Ziel es ist, früh­ba­ro­cke Strei­cher­mu­sik zum Leben zu erwe­cken, Fal­se Con­so­nan­ce, das die Mög­lich­keit der Barock­mu­sik ohne Tas­ten­in­stru­ment erforscht, und das Weck­mann Cons­ort, das die rei­che Tra­di­ti­on der Orgel­mu­sik in Nord­deutsch­land fei­ert, indem es Kam­mer­mu­sik mit ori­gi­na­len Barock­or­geln auf­führt.

Am meis­ten liebt Annie den Akt des Musi­zie­rens mit Men­schen und das Tei­len jener Geschich­ten, die, wie Men­dels­sohn schrieb, »nicht zu unbe­stimmt für Wor­te, son­dern eher zu defi­ni­tiv« sind.


 
Anna Stankiewicz

Anna Stan­kie­wicz

» Zurück zur Übersicht

Anna Stan­kie­wicz wur­de in Polen gebo­ren. Ihre musi­ka­li­sche Aus­bil­dung begann die mitt­ler­wei­le in Bre­men leben­de Vio­li­nis­tin mit 5 Jah­ren und trat bereits in ihrer Jugend mit der Kalis­zer Phil­har­mo­nie als Solis­tin auf. Meh­re­re Aus­zeich­nun­gen (u.a. Sti­pen­di­um des Prä­si­den­ten des Minis­ter­ra­tes) folg­ten. Nach ihrem Mas­ter­ab­schluss im Fach Vio­li­ne an der I. J. Pade­rew­ski Aka­de­mie für Musik in Posen (Polen) begann sie ein wei­ter­füh­ren­des Stu­di­um an der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men. Hier wur­de ihre Lie­be zu Barock­mu­sik geweckt und führ­te schließ­lich dazu, dass sich Anna mit einem Stu­di­um der Alten Musik auf die Barock­gei­ge fokus­sier­te.

Anna Stan­kie­wicz stand bereits mit renom­mier­ten Musi­kern wie u.a. mit Dmi­try Sin­kovs­ky, Ryo Ter­aka­do, Doro­thee Oberlinger,Veronika Sku­plik und Alfre­do Ber­nar­di­ni auf der Büh­ne und gibt als Barock­gei­ge­rin regel­mä­ßig Kon­zer­te in Deutsch­land, Bel­gi­en, Ita­li­en und Polen.


 
Luis Miguel Pinzón Acosta

Luis Pin­zón

» Zurück zur Übersicht

Schon wäh­rend sei­nes Stu­di­ums an der Natio­na­len Uni­ver­si­tät von Kolum­bi­en sam­mel­te Luis Miguel Pin­zón Acos­ta pro­fes­sio­nel­le Erfah­rung mit den bei­den größ­ten Orches­tern Kolum­bi­ens, dem Phil­har­mo­ni­schen Orches­ter Bogo­ta und dem Natio­na­len Sym­pho­nie­or­ches­ter. Dort nahm er nicht nur als Künst­ler son­dern auch als Schü­ler und Leh­rer an zahl­rei­chen musi­ka­li­schen Pro­jek­ten teil.

Nach sei­nem Stu­di­um in moder­ner Gei­ge, kam der jun­ge kolum­bia­ni­sche Vio­li­nist nach Deutsch­land, um sich inten­siv mit der His­to­ri­schen Auf­füh­rungs­pra­xis aus­ein­an­der­zu­set­zen. Es folg­ten ein Bache­lor- und anschlie­ßen­des Mas­ter­stu­di­um im Fach Barockvioline/Alte Musik.
.
Als Künst­ler arbei­tet Pin­zón Acos­ta mit ver­schie­de­nen Orches­tern und Ensem­bles zusam­men, dar­un­ter inter­na­tio­na­le Grup­pie­run­gen wie die Ensem­bles Oltre­mon­ta­no, Elbi­po­lis, das Bre­mer Barock­cons­ort, Weser Renais­sance, das Bre­mer Barock­or­ches­ter und Los Tem­pe­ra­ment­os. Mit die­sen Ensem­bles wirk­te er an ver­schie­de­nen CD Pro­duk­tio­nen mit und spiel­te mit renom­mier­ten Künst­lern wie u.a. Ryo Ter­aka­do, Mido­ri Sei­ler, Sté­pha­nie Pau­let, Johan­nes Pram­soh­ler, Doro­thee Ober­lin­ger, Tho­mas Albert, Alfre­do Ber­nar­di­ni, Det­lef Bratsch­ke, Klaus Eich­horn, Man­fred Cor­des, Wim Becu, Vero­ni­ca Sku­plik, Mido­ri Sai­ler, Oli­via Cen­tu­r­io­ni oder Dmi­try Sin­kovs­ky.

Kon­zert­rei­sen führ­ten Luis Pin­zón zu ver­schie­den Fes­ti­vals in ganz Deutsch­land, Euro­pa und Ame­ri­ka.

Aktu­ell pro­mo­viert der viel­sei­ti­ge Musi­ker an der Uni­ver­si­tät von Gua­najua­to (Mexi­ko) im Bereich Kunst mit Schwer­punkt Musik­wis­sen­schaft.


 
Alice Vaz

Ali­ce Vaz

» Zurück zur Übersicht

Die Gei­ge­rin und Brat­schis­tin Ali­ce Vaz wuchs in Lis­sa­bon auf und kam 2008 nach Deutsch­land, um ihr Stu­di­um der Vio­li­ne und der Vio­la bei Prof. Tho­mas Klug und Prof. Esther Van Stra­len an der Hoch­schu­le für Küns­te in Bre­men auf­zu­neh­men. Dar­über hin­aus stu­dier­te sie am sel­ben Insti­tut Barock­vio­li­ne bei Vero­ni­ka Sku­plik und Neue Musik bei Prof. Bar­ba­ra Mau­rer an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te Essen. Ihre Kennt­nis­se ver­tief­te Ali­ce Vaz in zahl­rei­chen Meis­ter­kur­sen unter ande­rem bei Sté­pha­nie Pau­let, Mido­ri Sei­ler, Jane Rogers und Garth Knox.

Sie war Mit­glied des Orches­ters der Han­se­stadt Lübeck sowie des Orches­ters des Olden­bur­gi­schen Staats­thea­ters und kon­zer­tier­te bereits in zahl­rei­chen Län­dern Euro­pas. Im Bereich der Alten Musik spiel­te sie mit nam­haf­ten Ensem­bles wie L’Arpeggiata, La Dol­cez­za, Hol­land Baro­que, dem Ensem­ble Los Tem­pe­ra­ment­os, De Nieu­we Phil­har­mo­nie Utrecht, Weser Renais­sance und Oltre­mon­ta­no und war an meh­re­ren Rund­funk- und CD-Ein­spie­lun­gen, unter ande­rem für Radio Bre­men und das Label Arcan­tus betei­ligt.


 
Eva Euwe

Eva Euwe

» Zurück zur Übersicht

Eva Euwe (Ams­ter­dam, 1988) ist eine viel­sei­ti­ge Musi­ke­rin mit inter­na­tio­na­ler Kon­zert­erfah­rung mit Orches­tern aus Hol­land, Eng­land, Spa­ni­en und Deutsch­land. Neben ihrer Begeis­te­rung für his­to­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis ent­wi­ckel­te sie auch ein tief­grün­di­ges Inter­es­se für zeit­ge­nös­si­sche Musik. Ihren Abschluss im Fach Kon­tra­bass erhielt die jun­ge Bas­sis­tin am renom­mier­ten Kon­ser­va­to­ri­um von Utrecht bei Qui­ri­jn van Reg­te­ren Alte­na und schloss im Juni 2018 das Mas­ter­stu­di­um im Fach Vio­lo­ne am König­li­chen Kon­ser­va­to­ri­um Den Haag bei Mar­ga­ret Urquhart ab. Als frei­be­ruf­li­che Bas­sis­tin in der Alten Musik­sze­ne spielt sie Reper­toire von Früh­ba­rock bis ein­schließ­lich Roman­tik und tritt mit viel­fäl­ti­gen Ensem­bles auf, wie etwa De Nieu­we Phil­har­mo­nie Utrecht, Músi­ca Temp­ra­na, Orques­tra Bar­ro­ca Vigo 430, Bre­mer Barock­or­ches­ter und ihrem Ensem­ble La Favo­ri­ta. Eva absol­vier­te die OAE Expe­ri­ence 2018, ein Pro­gramm des Orches­tra of the Age of Enligh­ten­ment, und erhielt dar­auf­hin eine Sub­sti­tu­ten­stel­le in die­sem Orches­ter. Mit dem DUO Kirsti & Eva, ihrem Ensem­ble für Gei­ge und Kon­tra­bass, spielt Eva gemein­sam mit der fin­ni­schen Gei­ge­rin Kirsti Apa­ja­lah­ti moder­ne und zeit­ge­nös­si­sche Musik. Wäh­rend ihres Stu­di­ums erhielt Eva ein Sti­pen­di­um der Adria­na Jaco­ba Stif­tung und der Stich­t­ing Eigen Muzie­k­in­stru­ment. Eva spielt auch ein moder­nes Instru­ment des Gei­gen­bau­meis­ters Har­ry Jan­sen. Die­ser Kon­tra­bass ist eine Leih­ga­be des Natio­naal Muzie­k­in­stru­men­ten­fonds.


 
Juan Diaz

Juan Diaz

» Zurück zur Übersicht

Der Kon­tra­bas­sist Juan Diaz ist ein viel­sei­ti­ger Orches­ter- und Kam­mer­mu­si­ker, der ver­schie­de­ne Sti­le – von Alter Musik bis zu zeit­ge­nös­si­scher Musik – auf dem ent­spre­chen­den Instru­men­ta­ri­um abdeckt.

Juan Diaz wur­de in Ovie­do (Nord­spa­ni­en) gebo­ren, stu­dier­te zunächst am Kon­ser­va­to­ri­um sei­ner Hei­mat­stadt und mach­te spä­ter sei­nen Abschluss am Con­ser­va­to­rio Supe­ri­or de Músi­ca del País Vas­co Musi­ke­ne (San Sebas­ti­an, Spa­ni­en) bei den Pro­fes­so­ren Niek de Groot, Wolf­gang Gütt­ler und Ber­nard Sal­les. Anschlie­ßend folg­te ein Mas­ter-Stu­di­um an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te in Essen bei Niek de Groot, Oli­vi­er Thie­ry und Mat­thew Mcdo­nald und 2017 ein Mas­ter-Abschluss mit Schwer­punkt Alter Musik am Con­ser­va­to­ri­um van Ams­ter­dam bei Pro­fes­sor Mar­ga­ret Urquhart. Des Wei­te­ren erhielt Juan Diaz Unter­richt und Inspi­ra­ti­on von Musi­kern wie Robert Fra­nen­berg, James Oesi, Alex­an­der Mich­no, Sigis­wald Kui­j­ken, Die­go Zecha­ries, Nico­las Cros­se und Joshua Cheat­ham.

Er war Mit­glied des Euro­pean Uni­on Baro­que Orches­tra (EUBO) in der Sai­son 2016/2017 und Aka­de­mist des Orches­tra of the Age of Enligh­ten­ment. Als Spe­zia­list für Vio­lo­ne und Wie­ner Bass kon­zer­tiert er neben dem Bre­mer Barock­or­ches­ter mit Alte-Musik-Ensem­bles und Orches­tern wie dem Orches­tra of the 18th Cen­tu­ry, der Nieu­we Phil­har­mo­nie Utrecht, La Real Cáma­ra, dem Bach Orches­tra of the Nether­lands, dem Odys­see Ensem­ble, dem Col­le­gi­um Musi­cum Den Haag und dem Flo­ri­le­gi­um Musi­cum und mit Musi­kern wie Lars Ulrik Mor­ten­sen, Mar­ga­ret Fault­less, Alfre­do Ber­nar­di­ni, Bojan Cici­cic, Alex­an­der Mel­ni­kov, Maria Keoha­ne, María Espa­da, Ken­neth Mont­go­me­ry, Emi­lio More­no, Ryo Ter­aka­do, Peter Wis­pel­way und Sun­ske Sato.

Im Jahr 2013 wur­de Juan Diaz für die Lucer­ne Fes­ti­val Aca­de­my aus­ge­wählt, wo er sich bis 2017 inten­siv mit zeit­ge­nös­si­scher Musik beschäf­tig­te und bei vie­len Urauf­füh­run­gen mit­wirk­te. Hier hat­te er die Gele­gen­heit, mit dem Grün­der des Fes­ti­vals, Pierre Bou­lez, und vie­len ande­ren Künst­lern wie David Robert­son, Pablo Heras-Casa­do, dem Ensem­ble Inter­con­tem­porain, Mat­thi­as Pint­scher, Isa­bel­le Faust und Wolf­gang Rihm zusam­men­zu­ar­bei­ten. Zudem stand er als Solo­bas­sist im Zuge des dem Fes­ti­vals für zeit­ge­nös­si­sche Musik Mani­Fes­te am IRCAM des Cent­re Pom­pi­dou in Paris mit Peter Eöt­vös auf der Büh­ne und wur­de 2017 als Solo­kon­tra­bass des Lucer­ne Fes­ti­val Alum­ni Ensem­bles mit Patri­cia Kopatchin­ska­ja und dem JACK-Quar­tett ein­ge­la­den.

Juan Diaz lebt der­zeit in Bre­men.


 
Felipe Maximiliano Egaña Labrín

Feli­pe Ega­ña

» Zurück zur Übersicht

Feli­pe Maxi­mi­lia­no Ega­ña Lab­rín wur­de in Sant­ia­go de Chi­le gebo­ren und stu­dier­te Kunst, Musik und Quer­flö­te an der Uni­ver­sidad de Chi­le und anschlie­ßend Tra­vers­flö­te bei Wil­bert Hazel­zet am Kon­in­kli­jk Con­ser­va­to­ri­um Den Haag. Mit einem Mas­ter- und Kon­zert­ex­amens­stu­di­um bei Mar­ten Root an der Hoch­schu­le für Küns­te, Bre­men, kom­ple­men­tier­te der chi­le­ni­sche Flö­tist sei­ne Aus­bil­dung.

Feli­pe Ega­ña kon­zer­tier­te in der Ver­gan­gen­heit mit zahl­rei­chen Ensem­bles der Alten Musik wie dem Bach Choir and Orches­tra of the Nether­lands, dem Ensem­ble Le con­cert d’Apollon, den Barock­or­ches­tern Nue­vo Mun­do, La dol­cez­za, The Nethe­lands Bach Socie­ty, und dem Ensem­ble Los Tem­pe­ra­ment­os. Zudem ist er akti­ves Mit­glied in ver­schie­de­nen Kam­mer­mu­sik­ensem­bles wie Les points car­dinaux und dem Can­criz­ans duo. Mit dem Barock­or­ches­ter Nue­vo Mun­do spiel­te er bereits Kam­mer­mu­sik- und Orches­ter­kon­zer­te in Chi­le und Mexi­ko. Wei­ter­hin führ­ten Enga­ge­ments wie die Aca­dé­mie Baro­que Euro­péen­ne d’Ambronay unter der Lei­tung von Sigis­wald Kui­j­ken den Tra­vers­flö­tis­ten in vie­le Län­der Euro­pas. Im Rah­men von inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals und Kon­zert­rei­hen war Feli­pe Ega­ña unter ande­rem bereits in Deutsch­land, Bel­gi­en, Nie­der­lan­de, Frank­reich, Ita­li­en, Mexi­ko und Chi­le zu hören.


 
Isabelle Raphaelis

Isa­bel­le Raphae­lis

» Zurück zur Übersicht

Isa­bel­le Raphae­lis ist eine Flö­tis­tin, die sich sowohl der his­to­ri­schen Auf­füh­rungs­pra­xis als auch der Suche nach einer expe­ri­men­tel­len Klang­spra­che im Kon­text von aktu­el­len, inter­dis­zi­pli­nä­ren und per­for­ma­ti­ven Kunst­for­men ver­schrie­ben hat. So ist sie Flö­tis­tin und Grün­dungs­mit­glied des zeit­ge­nös­si­schen „Ensem­ble New Baby­lon“, Teil des „Unbro­ken Cons­ort“, des „Bre­mer Barock­or­ches­ters“ und des „ensem­ble reflek­tor“. Dar­über hin­aus gas­tiert sie bei „Cros­sing­Li­nes“ Bar­ce­lo­na und der „Deut­schen Kam­mer­phil­har­mo­nie Bre­men“.

Ihr Stu­di­um absol­vier­te Isa­bel­le bei Bet­ti­na Wild an der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men. Zusätz­li­che Inspi­ra­ti­on erhielt sie bei Meis­ter- und Kam­mer­mu­sik­kur­sen, unter ande­rem bei Prof. Wal­ly Hase, Prof. Micha­el Mar­tin Kof­ler und Rober­to Fab­bri­cia­ni.

Um sich einem noch grö­ße­ren Spek­trum zu öff­nen stu­diert sie momen­tan his­to­ri­sche Tra­vers­flö­ten bei Prof. Mar­ten Root an der HfK Bre­men und besuch­te in die­sem Rah­men Kur­se bei Prof. Marc Han­taï, Anne Smith und Kate Clark. Seit März 2019 ist sie Sti­pen­dia­tin der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Vol­kes.


 
Hugo Miguel de Rodas Sanchez

Hugo de Rodas

» Zurück zur Übersicht

Der Lau­te­nist und Gitar­rist Hugo Miguel de Rodas San­chez wur­de in Mexi­ko-City gebo­ren. An der dor­ti­gen Uni­ver­sidad Nacio­nal Autó­no­ma de Mexi­co stu­dier­te er zunächst klas­si­sche Gitar­re. 2004 gewann er den Gitar­ren­wett­be­werb Rosa Misti­ca in Curi­ti­va, Bra­si­li­en, bevor er begann, sich auf das Spiel his­to­ri­scher Lau­ten­in­stru­men­te und die Auf­füh­rungs­pra­xis der Alten Musik zu kon­zen­trie­ren.

Er besuch­te zahl­rei­che Meis­ter­kur­se und wur­de 2008 vom Frei­bur­ger Barock­or­ches­ter ein­ge­la­den, sei­ne Stu­di­en in Euro­pa zu inten­si­vie­ren. Er stu­diert dar­auf­hin Lau­ten­in­stru­men­te und Barock­gi­tar­re bei Lee San­ta­na und Joa­chim Held an der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men und musi­zier­te unter nam­haf­ten Diri­gen­ten wie bei­spiels­wei­se Gabri­el Gar­ri­do mit zahl­rei­chen Ensem­bles und Orches­tern (u.a. Deut­sche Kam­mer­phil­har­mo­nie Bre­men, Kna­ben­chor Han­no­ver, Los Tem­pe­ra­ment­os, Orkie­s­tra Histo­rycz­na) in vie­len Län­dern Euro­pas, Mit­tel- und Süd­ame­ri­kas.

Zudem gibt er regel­mä­ßig Meis­ter­kur­se in Mexi­ko und leg­te 2020 mit einer Rekon­struk­ti­on eines mexi­ka­ni­schen Manu­skrip­tes der Fol­lia Arcan­ge­lo Corel­lis sei­ne ers­te Edi­ti­on für Gitar­re im Ver­lag Tree Edi­ti­on vor.


 
Nadine Remmert

Nadi­ne Rem­mert

» Zurück zur Übersicht

Die Cem­ba­lis­tin und Orga­nis­tin Nadi­ne Rem­mert stu­dier­te zunächst Kir­chen­mu­sik an der Hoch­schu­le für Musik und Thea­ter Ham­burg und diplo­mier­te anschlie­ßend an der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men in den Fächern Cem­ba­lo Solo und Con­ti­nuo­spiel bei Prof. Cars­ten Lohff und Lud­ger Rémy. Ihr Stu­di­um der Alten Musik inten­si­vier­te sie bei Prof. Pie­ter van Dijk am Con­ser­va­to­ri­um van Ams­ter­dam und bei zahl­rei­chen Meis­ter­kur­sen (u.a. bei Wolf­gang Zerer, Edo­ar­do Belot­ti, Men­no van Delft, Skip Sem­pé und Fré­dé­ric Haas). Die jun­ge Musi­ke­rin kon­zer­tiert regel­mä­ßig bun­des­weit mit ver­schie­de­nen Orches­tern, Ensem­bles und als Solis­tin. Sie spiel­te u.a. bereits mit dem Ensem­ble Weser-Renais­sance oder dem Ensem­ble Ely­ma und ist fes­tes Mit­glied des Bre­mer Barock­or­ches­ters und des Alte Musik Ensem­bles Los Tem­pe­ra­ment­os. Dar­über hin­aus wirk­te sie an meh­re­ren CD- und Rund­funk­auf­nah­men für Radio Bre­men, die Labels CPO und Arcan­tus mit und kor­re­pe­tier­te bei ver­schie­den inter­na­tio­na­len Pro­duk­tio­nen, Meis­ter­kur­sen und Vor­sin­gen (u.a. Som­mer­kurs des Mozar­te­um Salz­burg oder Bal­tha­sar-Neu­mann-Chor). Seit 2014 ist Nadi­ne Rem­mert Dozen­tin für Cem­ba­lo, Con­ti­nuo­spiel und Kam­mer­mu­sik an der Hoch­schu­le für Musik und Thea­ter Ham­burg.


    Mit dem Newsletterabo stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu.